Posted on 20. August 2009

Tumor: Das ist Deutsch-Metal mit einem gehörigen Einschlag derbem Humor und eine Band, die sich selbst nicht ganz so ernst nimmt. Mehr zur Band: http://tumor-band.de/
Posted on 18. August 2009
Wieviele Bands kann man im Odenwald an einem Wochenende fotografieren? Gleich eine dreifache Herausforderung – denn es ist gleichzeitig ein Rechercheproblem (Wo spielt hier denn auf dem Land überhaupt einen Band?), ein logistisches Problem (In jedem Tal ist Beginn um 21.00 Uhr) und nicht zuletzt jedesmal ein neues Abenteuer in meiner fotografischen Lieblingsdisziplin „Actionfotografie im Dunkeln“. Mir standen nur Freitag- und Samstagnacht zur Verfügung, und so kam ich auf immerhin 6 Bands.
Zwei wichtige Erkenntnisse habe ich gewonnen: Konzertfotografie ohne Ohrenstöpsel tut auf die Dauer weh, schließlich treibt man sich die meiste Zeit an der Bühne direkt vor den Boxen rum. Und: Hauptsache, ne gute Konzertbeleuchtung. Die Musik ist mir dann gar nicht mehr so wichtig. Meine Frau glaubt mir das allerdings nicht und meint, dieser seltsame Einstellungswandel läge nur an den fehlenden Ohrenstöpseln.
Posted on 21. Juni 2009

Laut und leer präsentierte sich das erste Odenwälder „Rock gegen Rechts“-Konzert in der Beerfeldener Reithalle. Offenbar zählen es nur wenige Menschen zu ihren bevorzugten Samstagsabend-Vergnügungen, bei gefühlten 110 dB Schalldruck aus selbstgemachtem Hardcore-Death-Metal-Rock die Informationsbroschüren linker Parteien zu durchblättern.
Angekündigt wurden die Bands Out of Damage, Neraia, Noir, The Cocks und Fools-X-ing. Out of Damage, Neraia und The Cocks haben gespielt, soweit ich die Bands mangels Ansagen oder anderer Hinweise überhaupt identifizieren konnte.
Update: Fools-X-ing und Bingoma haben gespielt, bevor ich am späteren Abend kam, Neraia trat nicht auf. Meine persönliche Erklärung für den geringen Publikumszuspruch am späteren Abend ist die Kombination von ziemlich abseitiger Lage des Veranstaltungsorts (o.k., da kann man Krach machen…), relativ unbekannten Bands und beschränkter stilistischer Bandbreite der Musik. Wenn selbst auf dem großen Volksfest Bienenmarkt massentaugliche Partymucke bei freiem Eintritt ein Zelt nicht so ohne weiteres füllt, kann man in einem der hinteren Zipfel des Odenwalds keine Massen erwarten. Offenbar kamen dennoch mehr, als im Saal zu sehen waren: In der näheren Umgebung machten nämlich ein paar größere Gruppen von Jugendlichen auf der Straße Party – vermutlich mit wesentlich billiger beschafftem Bier. Mit einem politischen Misserfolg der Linken hat das alles nichts zu tun, auch wenn das die Rechten, die auf meinen Blog verlinken, gerne so sehen würden.
Zum kompletten Bilderalbum:
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| Rock gegen Rechts Beerfelden |