Einträge tagged ‘Odenwald

25
Apr
10

Long Distance Calling @ Noisepollution, Wald-Michelbach, 17.04.2010

Long Distance Calling

Eindeutig die Band mit dem innovativsten Lineup: 2 Gitarren, Bass, Schlagzeug und dazu ein Mann am MacBook. Der ist fürs musikalische Ambiente zuständig und muss dafür live Knöpfchendrücken. Meiner meinung nach ist das für die Rock-Show aber nix, denn hinterm Notebook rumstehen sieht nicht besonders aufregend aus.

Nachhören: http://www.myspace.com/longdistancecalling

Bilder gucken:
Hier das Fotoalbum…
Und hier die Diaschau ….

25
Apr
10

Pennyfly Suitcase @ Noisepollution, Wald-Michelbach, 17.04.2010

Pennyfly Suitecase

Opener des zweiten Festivaltages. Ihr progressiver Experimentalrock macht bei der Instrumentenwahl keine Expertimente: Gitarren wohin das Auge blickt. Dafür bleibt mit der Bandname ein Rätsel – Flieg, Pfennig, flieg?? Das wird hier jedenfalls nicht geklärt: http://www.myspace.com/pennyflysuitcase

Hier gibts die anderen Bilder: Fotoalbum

Und hier kommt Diaschau .

25
Apr
10

The Hirsch Effect @ Noisepollution, Wald-Michelbach, 16.04.2010

The Hirsch Effect

Der Hirsch Effekt kommt aus Hannover und hat ganz offensichtlich nichts mit dem Odenwälder Hirsch-Festival „Sound of the Forest“ zu tun. Aber mit zu viel Jägermeister? Electro-Progressive-Avantgarde-Screamo nennt es das Festival, selber hören hier: http://www.myspace.com/thehirscheffekt

Hier geht’s zum Fotoalbum …

… und hier zur Diaschau.

25
Apr
10

The Intersphere @ Noisepollution, Wald-Michelbach, 16.04.2010

The Intersphere

Sollen eine der besten Livebands Deutschlands sein, behauptet das Festival-Programmheft. Wenn ich nicht den ganzen Abend mit Stopfen in den Ohren vor der PA gestanden hätte, könnte ich das jetzt vielleicht kommentieren, aber so bleibt Euch nur Bilder gucken – und myspace: http://www.myspace.com/theintersphere .

… hier gehts zum Fotoalbum

… hier läuft die Diaschau .

14
Mrz
10

Erste “Stolpersteine” gelegt: Gedenken an von Nazis ermordete Michelstädter Juden


Der Künstler Gunter Demnig verlegt den ersten Stolperstein vor dem Haus Große Gasse 20 in Michelstadt.

Stolpersteine sind kleine Gedenktafeln für Menschen, die von den Nationalsozialisten vertrieben, verschleppt oder ermordet wurden. Sie werden vor den letzten frei gewählten Wohnorten der Nazi-Opfer in das Gehwegpflaster eingefügt. Sie sollen die Erinnerung im Alltag wach halten und die Passanten gedanklich „stolpern“ lassen.

Auf Initiative Michelstädter Bürger wurden am 13. März 2010 die ersten 21 von rund 60 Stolpersteinen verlegt, die übrigen Steine sollen im Herbst und im Frühjahr folgen. Schüler verlasen die Namen der Opfer, und einige Angehörige erinnerten an deren Leben.

Berichtet wurde auch über den Judenprogrom am 9. November 1938 in Michelstadt, bei dem die Synagoge innen zerstört, das Textil-Kaufhaus Reichhardt in der Braunstraße geplündert, Michelstädter Juden in einer Art „Festzug“ durch die Stadt getrieben und in Konzentrationshaft verschleppt wurden.

Die Rekonstruktion dieser Ereignisse auf Grundlage von Prozessakten aus dem Jahr 1948 ist leider bislang noch nirgendwo nachlesbar. Auch einen öffentlichen Zugang zu weiteren biographische Angaben über die Menschen, an die mit den Stolpersteinen erinnert wird, habe ich noch nicht gefunden. Ich fände es sehr gut, wenn Bürger und Besucher Michelstadts im Web mehr über die Menschen und ihre Geschichte erfahren könnten.