Das nennt man dann wohl ein Heimspiel, was die drei K-Rings-Brüder, die Festival-Paten und Verfasser der Festivalhymne “Sound of the Forest” am Samstag abend hatten. Neu war die Besetzung der K-Rings: Vorne die drei Brüder, dahinter die drei von Jules Trash Combo, die Odenwälder Rockentdeckung des letzten Jahres.
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“Meine Nacht” ist ein neu erfundener Typ von Veranstaltung – irgendwas zwischen Dichterschlacht, pecha kucha-Nacht für Musiker und Leistungsschau unserer ländlichen Kulturszene. Man sieht und hört einen an einem Abend jede Menge Bands verschiedenster Stilrichtungen, und dazwischen auch mal Literatur. Jeder hat nur 20 Minuten, und es geht Schlag auf Schlag. Leider bin ich mit den Bandnamen etwas durcheinander gekommen, was auch wirklich niemand wundern kann: Mal spielt einer aus Spaß mit, der eigentlich gar nicht dazugehört; mal ist es ein Nebenprojekt von Leuten, die auch woanders unter anderem Namen spielen, und wer nun wann als welches Projekt mit welchem Namen auftrat war trotz ausführlicher Ankündigungen in der Fülle der Sets nicht leicht zu merken. Damit sind eventuelle Falschbeschriftungen der Bilder hoffentlich entschuldigt.
Wer hat es erfunden? Nicht die Schweizer, sondern Markus Fabian. Der ist nicht nur unter verschiedenen Namen in diversen Musikprojekten aktiv, sondern auch die personifizierte Ehrenamtsförderungsagentur des Odenwaldkreises. Weswegen die Nacht auch eine Art ehrenamtliche Aktivität war. Gespielt wurde unter der Schirmherrschaft des Michelstädter Bürgermeisters Stephan Kelbert für einen guten Zweck – die Jugendarbeit in Michelstadt.
Das komplette Fotoalbum gibt es hier bei Flickr. Es ist natürlich nicht komplett, denn es fehlen ein paar Auftritte (Fotograf wollte auch mal schwatzen) und es ist wie immer nur eine Auswahl der Bilder.
Initatoren und Abschluss-Act des Odenwälder “Sound-of-the-Forest”-Festivals: Die Brüder Krings aus Bad König.











“Der Klang des Waldes”? Weder Regenwaldzirpen noch die Brunftschreie des Rotwilds begeisterten rund 2.000 Besucher an diesem Spätsommer-Wochenende im Odenwald, sondern ein ziemlich bunter, genre-sprengender (?) Musik-Mix und eine traumhafte Location mit Strand. Die Einheimischen wussten zudem den Shuttle-Service zu schätzen, der sie von der Haustür direkt in den klingenden Wald brachte – und auch noch tief nachts wieder zurück ins heimische Bett.
Mehr zum Festival vom Festival selber gibt’s dort. Zunächst ein wenig Ambiente, Bilder der abendlichen Hauptacts gibt es hier:
Palkomuski
Hellsongs
Bonaparte
Dr. Woggle and the Radio
William Fitzsimmons
K-Rings Brothers




















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