Rockband ohne Sänger. Nein, auch keine Sängerin. Sie machen nur epische Instrumentalnummern, also solche die auch mal gerne 10 Minuten und länger sind. Waren schon mal im Odenwald (hier gucken) und sind hier zu hören: http://www.myspace.com/longdistancecalling.
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Rainer von Vielen: Laut eigenem Presstext ein Heimatmusiker aus dem Allgäu. Am Alpenrand scheint es bunt zuzugehen, denn das Stilgemisch ist ungeheuerlich vielfältig und reicht vom tibetanischen Mönchsgesang bis zu Clubbeats. Aber dort wie hier wie überall gilt wohl: „Meine Stadt, meine Gegend, mein Viertel, mein Block….“
Das dritte Sound of the Forest Festival am Odenwälder Marbachstausee bot wieder eine Fülle an Bands auf, mit einem breiten Spektrum musikalischer Stile. Wie hoch das Niveau des Gebotenen ist, erfährt man nicht aus der Lokalpresse, sondern durch den Blick von außen: Der Mannheimer Morgen kennt fast alle auftretenden Musiker und urteilt: „wiederum ein außergewöhnliches Festival“.
Und nun zu den Bildern. Es sind nicht alle Bands dabei, und die Liste wird erst mit der Zeit Stück um Stück ergänzt werden. Zu sehen gibt es dies:
Der Festivalfreitag, 26. August 2011:
Bushfire
Fnessnej
Long Distance Calling
Rainer von Vielen
Electric Balkan Jazz Club
Young Rebel Set
Der Festivalsamstag, 27. August 2011:
Mugge Meschugge
Schallgarten
Oel
Kosho
Bonsai Kitten
Tallulah Rendall
K-Rings
Kakkmaddafakka
Helmut Zerlett
Bushfire wirken zwar wie ein original US-Import, sind aber echte Heiner, also aus dem nahen Darmstadt. Ihre persönlichen Migrationshintergründe haben sie zwar auch, doch Auftritte in der Oetinger Villa, Schlosskeller, Schloßgrabenfest und der politische Uffbasse-Support lassen tiefe Darmstädter Wurzeln ahnen. Musikalisch ist die Botschaft klar: Sex, Drugs, Rock’n'Roll, oder nee: Heavy Blues Rock.
… I’ll be the sunshine in your life, you know that we can have it all and everything will be alright. Jermaine Jackons dutzendfach gecoverte Nummer aus den frühen 80ern war das heimliche Motto des diesjährigen, dritten Sound of the Forest-Festivals am Odenwälder Marbach-Stausee: Schwere Schauer vertrieben am ersten Abend die brütende hochsommerliche Hitze, und auch am zweiten Tag wechselten Sonne und kräftige Regengüsse einander ab. Doch die „open minded people“ hatten die Sonne im Herzen und die passende Kleidung dabei, und ihre Partystimmung erwies sich als enorm wasserfest. Everything was alright, wenn auch an manchen Stellen ein wenig matschig.
Heute abend erstmal ein paar Stimmungsbilder – Bilder der vielen Bands und von den Top-Acts kommen noch.






















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