Archiv für März 2010

28
Mar
10

Depeche Reload @ Hüttenwerk, 26.03.2010

Depeche Reload : Sind eine Depeche Mode Kopie? Deren Clones? Die Wiederauferstehung? Nein, das wäre blasphemisch, und außerdem ist das Original ja noch ziemlich lebendig. Jedenfalls nah dran am Original, und mit dem vom Publikum besonders geschätzten Vorteil, selber nah dran an der Band sein zu können. Dem Publikum voller treuer Fans gelang es, der Band mindestens die 1,2fache Spieldauer ihrer bereits ohnehin epischen Setliste abzutrotzen, und es hätte für manchen noch ewig so weitergehen können.

Zur Diaschau gehts hier lang.

Noch mehr Bilder im Fotoalbum – hier.

21
Mar
10

Metalgala @ Live-Music-Hall Weiher, 20.03.10


Sarkaudar

Mit drei lauten Lokalbands aus dem Mümlingtal und dessen südlichen Höhenzügen feierte der “Metal Club Odinwald” (so was gibt’s also auch…) seine Metalgala. Es wurde um Abendgarderobe gebeten. Aber was die für ein Metalkonzert passende Abendrobe ist – ja, das wissen nur die Eingeweihten, denn davon gibt es keine Fotos. Es spielten Sarkaudar (langhaariger Headbanger-Metal), Borderline (Punkrocker mit Trompete und Schlips) und Neraia (Death-Trash-Doom-Metal). Die haben dann auch standesgemäß erstmal das Licht auf der Bühne ausgemacht, was der Fotograf natürlich doof findet. Allerdings sind in der Hall wohl schon vor Jahren die letzten Farbfolien von den Scheinwerfern gefallen, und so helles Licht geht fürs Doom-Feeling natürlich gar nicht…

Hier geht’s zum Bilderalbum…


Borderline

Borderline

Neraia, geblitzt

Und hier geht’s zur Diaschau..

14
Mar
10

Erste “Stolpersteine” gelegt: Gedenken an von Nazis ermordete Michelstädter Juden


Der Künstler Gunter Demnig verlegt den ersten Stolperstein vor dem Haus Große Gasse 20 in Michelstadt.

Stolpersteine sind kleine Gedenktafeln für Menschen, die von den Nationalsozialisten vertrieben, verschleppt oder ermordet wurden. Sie werden vor den letzten frei gewählten Wohnorten der Nazi-Opfer in das Gehwegpflaster eingefügt. Sie sollen die Erinnerung im Alltag wach halten und die Passanten gedanklich “stolpern” lassen.

Auf Initiative Michelstädter Bürger wurden am 13. März 2010 die ersten 21 von rund 60 Stolpersteinen verlegt, die übrigen Steine sollen im Herbst und im Frühjahr folgen. Schüler verlasen die Namen der Opfer, und einige Angehörige erinnerten an deren Leben.

Berichtet wurde auch über den Judenprogrom am 9. November 1938 in Michelstadt, bei dem die Synagoge innen zerstört, das Textil-Kaufhaus Reichhardt in der Braunstraße geplündert, Michelstädter Juden in einer Art “Festzug” durch die Stadt getrieben und in Konzentrationshaft verschleppt wurden.

Die Rekonstruktion dieser Ereignisse auf Grundlage von Prozessakten aus dem Jahr 1948 ist leider bislang noch nirgendwo nachlesbar. Auch einen öffentlichen Zugang zu weiteren biographische Angaben über die Menschen, an die mit den Stolpersteinen erinnert wird, habe ich noch nicht gefunden. Ich fände es sehr gut, wenn Bürger und Besucher Michelstadts im Web mehr über die Menschen und ihre Geschichte erfahren könnten.

09
Mar
10

Garagenrock @ Autohaus Thierolf, 06.03.2010

Rockmucke in der VW-Werkstatt bot das Autohaus Thierolf in dem sonst von solchen Konzerten wenig verwöhnten Odenwaldstädtchen Höchst. Das kam sichtlich gut an und die Garage war voll, auch wenn das Publikum überwiegend in Parkposition an den Biertischen blieb. Vielleicht haben sie ja später noch Vollgas gegeben, vor DJ Nilson bin ich gegangen. Von der ersten Band IngRis (Selbstbeschreibung: Genre ist nicht ganz genau festzumachen) soll die Idee für den Garagenrock stammen. Wer ihre Band-Website aufmerksam liest, findet auch heraus, woher der ungewöhnliche Bandname kommt. Die zweite Band Hiptown hat sogar einen eigenen Werbeclaim: “Groove is in the heart“, was ganz gut passt zu den 70er und 80er Funk- und Soul-Nummern, die sie covern. Fazit: Das kann man nochmal machen.

Ein Fotoalbum mit noch mehr Bildern gibt es hier.
Und das Ganze als Diaschau? Hier klicken.

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06
Mar
10

Förderpreis-Konzert 2010 @ Schenkenkeller 05.03.2010

Mal etwas andere Musik als üblich hatte ich gestern abend vor der Linse: Auf Veranlassung einer jungen Nachwuchs-Geigerin sah ich das Konzert der Gewinner des Förderpreises 2010 der Musikschule Odenwald e.V. Mit dem Preis, einem einjährigen Musik-Stipendium, werden besonders begabte Musikschüler ausgezeichnet. Ob es nun die spezielle Begabung war, guter Unterricht von klein auf oder ausserordentlicher Übungsfleiß – an Können hat es den Vortragenden jedenfalls nicht gemangelt. Im Gegenteil – ihr hohes Niveau war wirklich beachtlich.

Bilder aller Vortragenden gibt’s im Fotoalbum.

Hier geht’s zum Fotoalbum.




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